Sabine Berns Werdegang: Von der OP-Schwester zum Master of Extensions

Salon Bern gehört zu den führenden Experten für Haarverlängerungen. Wie aus dem familienbetriebenen Friseursalon die Nummer 1 für Extensions im deutschsprachigen Raum wurde, erzählt uns Inhaberin Sabine Bern.

Sabine Bern Master of Extensions

Sabine, seit wann betreibst du deinen eigenen Salon?
Mein Mann und ich haben den Salon im Januar 1992 gemeinsam von meiner Schwiegermutter übernommen.

War es schon immer dein Traum einen eigenen Salon zu führen? 
Ich bin mehr oder weniger in den Beruf hineingerutscht. Zunächst habe ich als leitende OP-Schwester in einem Krankenhaus in Norddeutschland gearbeitet.Nach einem Auslandsaufenthalt und der Geburt unserer Tochter sind mein Mann und ich dann nach Krefeld zurückgekehrt, um das Friseurgeschäft seiner Mutter zu übernehmen. Den Schritt habe ich aber niemals bereut.

Die Aufgaben einer OP-Schwester und einer Friseurin unterscheiden sich ziemlich – hast du noch eine zusätzliche Ausbildung absolviert?
Zunächst war geplant, dass ich als Hilfskraft mitarbeite. Das war mir aber zu wenig und entsprach so gar nicht meinen Vorstellungen. Also habe ich innerhalb einer sehr verkürzten Zeit meine Gesellenprüfung und im Anschluss daran die Meisterprüfung absolviert.

Wann und wie bist du zum ersten Mal in Berührung mit dem Thema “Extensions” gekommen?
Daran erinnere ich mich noch ganz genau: Am 09. Januar 2001 waren wir auf einer Party eingeladen, auf er ich eine Bekannte traf, die plötzliche wunderschöne Haare hatte. Als sie meine bewundernden Blicke bemerkte, zeigte sie mir stolz den Grund ihrer neuen Traumhaare. Neugierig geworden, habe ich am nächsten Tag direkt alles daran gesetzt, um mehr über Extensions zu erfahren.

Ist hier die Idee, den Salon auf Haarverlängerungen zu spezialisieren, entstanden?
Die Spezialisierung selbst ging schrittweise voran. Aber für mich war direkt klar, dass ich Extensions im Salon anbieten möchte. Ende Januar habe ich mich dann mit einer Außendienstmitarbeiterin eines “Extensions”-Anbieters getroffen und innerhalb kürzester Zeit den Vertrag abgeschlossen und die entsprechenden Seminare absolviert. Bereits im April 2001 – also drei Monate nach dem ersten Kontakt – war alles soweit.

Welche zusätzlichen Zertifikate hast du dafür ablegt?
Ich habe zunächst alle Grund-, Trend- und Chefseminare besucht – im Mai 2012 wurde mir dann der Titel “Master of Extensions” verliehen. Als die Handwerkskammer Düsseldorf 2011 eine staatliche Prüfung anbot, gehörte ich zu den ersten Absolventinnen und seitdem darf ich mich  “Staatlich geprüfte Stylistin für Haarverlängerungen/Haarverdichtungen” nennen. Und auch heute nehme ich regelmäßig nicht nur an handwerklichen Fortbildungen, sondern auch an Seminaren zu Personal- und Betriebsführung teil. Das ist mir sehr wichtig.

Die Frisurenbranche lebt von Trends; wie bleibst du up-to-date?
Das fällt mir nicht schwer: Ich bin von Natur aus sehr neugierig und wissbegierig. Und das Internet bietet mit zahlreichen Fachportalen heutzutage eine Vielzahl von Möglichkeiten den aktuellen Trends zu folgen.

Was ist für dich der schönste Aspekt an deinem Beruf? 
Es gibt nichts Schöneres, als das strahlende Gesicht einer Kundin, die sich beim Blick in den Spiegel endlich mit ihren Haaren wohlfühlt. Im Salon hat es schon unzählige Freudentränen gegeben. Nicht selten ist mir eine Kundin dabei um den Hals gefallen und hat mich fest gedrückt.

 

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